Weiterer Ärger für Electronic Arts wegen Lootboxen

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Wie im gestrigen Artikel bereits erwähnt, handelt es sich bei den virtuellen Kartensets, die man in FIFA 21 kaufen kann, im Grunde genommen um nichts anderes als Lootboxen.

In Kanada haben nun zwei Männer Sammelklage gegen EA eingereicht und fordern Schadensersatz für alle Einnahmen die durch Lootboxen seit 2008 generiert wurden. Dabei argumentieren die beiden Kläger, Mark Sutherland und Shawn Moore aus British Columbia, das EA mit seinen Lootboxen im Grunde nicht lizenziertes Glücksspiel betreiben und damit gegen kanadische Gesetze verstoßen würde.

Außerdem habe EA es versäumt die Gewinnchancen der virtuellen Kartensets zu benennen, der Kauf der Sets sei außerdem mit dem Spielfortschritt verknüpft (was wir jetzt mal ein Stück weit bestreiten würden – Anm. der Redaktion) und Ea würde damit gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßen.

Auch wenn inzwischen viele Länder Lootboxen als Glücksspiel betrachten, sind die Chancen der Klage, trotz renommierter Anwaltskanzlei, natürlich völlig unklar. Sollte die Klage Erfolg haben und auch vor den Berufungs-/Revisionsinstanzen bestand haben, wird die Geschichte für EA jedenfalls ziemlich teuer.