Studie belegt: eSports-Profis sind keine Couch-Potatoes

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Wie die australische Health School of Exercises and Nutrition Sciences der Queensland University of Technology zusammen mit dem schwedischen Institut für Psychologie der Umeå University, im Rahmen einer Studie, herausgefunden hat, ist es um die körperliche Fitness der meisten eSports-Athleten nicht nur nicht schlecht, sondern sogar überdurchschnittlich gut bestellt.

Das Bild vom Profi-Spieler der den ganzen Tag, Chips futternd und literweise Softdrinks in sich hineinschüttend, vor dem Computer sitzt und dabei langsam aber sicher stetig zunimmt hat sich damit, für viele überraschend, erstmal nicht bestätigt. Dabei ist es tatsächlich so das eSportler jeden Tag viele Stunden, trainierend vor einem Computerbildschirm zubringen und Bewegung im Arbeitsalltag, außer für die Finger, eher nicht vorkommt. Was dabei häufig vergessen wird, das professionelle eSportler auch professionell betreut werden und physischer Sport, dabei eigentlich immer auch Bestandteil des Trainingsplans ist.

Für die Studie wurden die Lebensgewohnheiten und der BMI von 1400 eSportler aus 65 Ländern untersucht. Diese mussten eine Selbstauskunft ausgefüllen und darin Fragen zu Ihrem Lebenstil und Ihrer körperlichen Aktivität beantworten. Das Ergebnis zeigt das eSports Profis ein gesünderes Gewicht haben als die Durchschnittsbevölkerung, dazu weniger Alkohol konsumieren und seltener rauchen als die globale Bevölkerung.

Dabei sind die Top zehn Prozent der Spieler auch die körperlich aktivsten. Dies untermauert natürlich die These das für ein gutes Gameplay körperliche Fitness die Grundvoraussetzung ist.

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