Gerichtsentscheidung zu Scripting in FIFA 21

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Seit geraumer Zeit sind die Spieler der festen Überzeugung das es in FIFA manchmal nicht ganz mit rechten Dingen zugeht. So sollen diverse Spielmechaniken – auch bekannt als „Adaptive Difficulty“ und „Dynamic Difficulty Adjustment“ – dafür sorgen das es gute Spieler schwerer und schlechte Spieler bzw. Anfänger etwas leichter haben.

Nachdem sich die Hinweise weiter verdichteten das ein derartiges scripting Anwendung finden könnte, wurde Anzeige gegen Electronic Arts erstattet. Inzwischen musste sich der Spiele Publisher vor Gericht verantworten und das Urteil dürfte viele überraschen. Das Gericht ist überzeugt das EA keinerlei solcher Mechaniken in seinen Spielen einsetzt.

EA äußerte sich in einem Statement zu dem Urteil:

Die Gewährleistung eines fairen Spiels ist für uns alle bei EA von entscheidender Bedeutung und wir haben versucht, so deutlich wie möglich zu machen, dass diese Verpflichtung uns genauso wichtig ist, wie unseren Spielern. Wir haben früher schon öffentlich darauf hingewiesen, dass wir keine Skripte, „Dynamic Difficulty Adjustment“ (DDA) oder etwas Ähnliches verwenden, das den Schwierigkeitsgrad in FIFA-, Madden- und NHL Ultimate Team-Matches automatisch anpassen würde. […]

Da keine Details zum Code veröffentlicht wurden und auch nicht darüber berichtet wie und ob ein Code Review stattgefunden hat, sind viele Spieler mit dem Urteil natürlich nicht zufrieden.

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