Hat ein Mitarbeiter von EA FIFA Ultimate Team-Karten illegal an Spieler verkauft?

0

„Gelegenheit macht Dealer“, könnte man sagen. Ein Mitarbeiter von Electronic Arts soll sich auf kreative Weise bereichert haben, indem er besonders seltene FUT-Karten für stattliche Summen an Spieler verkauft haben soll.

Bekanntermaßen ist der Ultimate Team-Modus in FIFA nicht unumstritten, wird doch die Lootbox-Mechanik immer wieder mit Glücksspiel gleichgestellt. Denn zumindest die Chance einen guten Spieler zu bekommen ist wirklich ein Glücksspiel und die Wahrscheinlichkeit sogar einen der legendären Spieler, wie Ronaldo oder Pelé, zu bekommen extrem gering.

Das dachte sich wohl auch der EA Mitarbeiter und half dem Glück etwas auf die Sprünge. Er bot Spielern Sets mit besonders seltenen Fussballern zu Preisen zwischen 750 und 1.700 Euro, je nach Seltenheit, an. Dafür benötigte er, neben dem Geld, nur die PlayStation Network-ID oder den Xbox Live-Gamertag um den Spieler in den Genuss der Ikonen zu bringen.

Das Management von Electronic Arts hat sich zu dem Vorfall inzwischen auch auf Twitter geäußert und versichert das man eine interne Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet habe. Sollten sich die Anschuldigungen bestätigen, muss der Mitarbeiter mit entsprechenden Konsequenzen rechnen.

Was das alles für die Käufer bedeutet ist derzeit noch unklar.

Vorheriger ArtikelBug in Warzone verhindert Headshots
Nächster ArtikelKritik an EAs fehlender Unterstützung für den FIFA-Profisport