FBI Ermittlungen wegen mutmaßlichem Wettbetrug in CS:GO

0

Counter Strike: Global Offensive ist seit vielen Jahren einer der größten eSports-Titel auf dem Markt und entsprechend beliebt. daher ist es nicht ungewöhnlich das man bei diversen Anbietern auf den Ausgang eines Matches wetten kann. Dabei kommt es, wie in anderen Sportarten auch, hin und wieder zu Wettbetrug.

Was früher nur ein kleines Randphänomen war, hat sich durch die Corona-Pandemie und die Tatsache das eSports zeitweise die einzige aktiv ausgeübte Sportart überhaupt war, deutlich verschärft. Die Integrität des Sports und das Fairplay zu gewährleisten und zu überwachen, ist Aufgabe der Esports Integrity Commission (ESIC). Diese hat nun in die jüngsten Ermittlungen das amerikanische FBI miteinbezogen, da die Schwere der im Raum stehenden Anschuldigungen weit über das übliche Maß hinausgehen.

Wie der eSports Integrity Commissioner Ian Smith in einem Interview verriet, das derzeit Ermittlungen gegen eine kleine, gut organisierte Gruppe von Spielern laufen, welche über lange Zeit gezielt und äußerst organisiert CS:GO Matches manipuliert haben sollen. Sollten sich die Anschuldigungen bewahrheiten, droht den Spielern nicht nur ein sehr langer Spielbann, sondern eben auch noch eine Geld- und/oder Freiheitsstrafe.

Das seit letztem Jahr in einigen Bundeststaaten der USA SPortwetten legalisiert wurden, verschärft die Gesamtsituation natürlich weiter. So nimmt z.B. die Zahl der Spieler auf die außenstehende Personen oder Syndikate versuchen Einfluss zu nehmen konstant zu.

Neu ist diese Problematik insgesamt natürlich nicht, erst Anfang diesen Jahres gab es Ermittlungen in Australien.

Vorheriger ArtikelDrei Gamer, die mit Fortnite zu Millionären wurden
Nächster ArtikelBugfix für das CoD: Warzone Mid-Season-Update