Gaming Konzern Tencent setzt auf Gesichtserkennung

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Den meisten wird der Name Tencent Games nicht viel sagen, dabei handelt es sich allerdings um keinen Geringeren als den Mutterkonzern von League of Legends Entwickler Riot Games.

In China ist Tencent eine absolute Marktgröße und plant nun die Umsetzung der dortigen strengen Jugendschutzgesetze nochmal etwas zu forcieren. Bisher ist es so das Minderjährige in China nach 22 Uhr keine Videospiele mehr spielen dürfen. Diese Limitierung der Spielzeit soll dem Jugendschutz dienen und soll helfen Videospielsucht einzudämmen. Diese Regelung ließ sich bisher durch die Nutzung der Elternaccounts aber recht einfach umgehen.

Tencent plant nun mithilfe einer Gesichtserkennung die Maßnahmen der Regierung zu unterstützen. So fliegt jeder aus dem Spiel der, nach der vorgegebenen Zeit, vom System nicht als registrierter Erwachsener erkannt wird. Aktuell ist geplant diese Technologie in rund 60 Titel zu implementieren.

Auch wenn wir in Deutschland von solch restriktiven Gesetzen noch ein Stück weit entfernt sind, existiert diese Technologie bereits und es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis diese eingesetzt wird um z.B. Spieletitel abzusichern die nur für Erwachsene geeignet sind.

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