Statement von Activision Blizzard CEO Bobby Kotick

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Gestern streikten die Mitarbeitenden von Activision Blizzard. Grund dafür waren ernste Anschuldigungen bezüglich Diskriminierung und Sexismus in der Unternehmenskultur. Der bereits seit längerem schwelende Skandal nötigte nun Bobby Kotick zu einem erneuten Statement, nachdem die ersten E-Mails nicht allzu positiv aufgenommen wurden und letztendlich zu dem Streik führten.

Die neuerliche E-Mail wurde ebenfalls auf der Webseite von Activision veröffentlicht. Darin äußerst sich der Activision Blizzard CEO nochmal deutlicher:

Die Gewährleistung eines sicheren und positiven Arbeitsumfelds hat für mich höchste Priorität. Das Führungsteam hat euch laut und deutlich gehört.

Darauf basienrend wurden die folgenden fünf Schritte angekündigt:

  1. Unterstützung für Mitarbeiter: es soll jeder einzelne Fall aufgearbeitet und untersucht werden, dafür erhält das Compliance-Team und das Employee-Relations-Team zusätzliche Mitarbeiter und resourcen.
  2. Anhörungssitzungen: diese sollen Mitarbeitern die Möglichkeit bieten Ideen und Verbesserungen zur Unternehmenskultur beizutragen.
  3. Änderungen beim Personal: jeder Manager und jede Führungskraft die nachweislich eine Untersuchung von Anschuldigungen behindert hat wird entlassen.
  4. Anwerbungsverfahren: mehr Diversität im Unternehmen und die Zusicherung das Mitarbeiter des Personalbüros nochmal diesbezüglich sensibilisiert werden.
  5. Änderungen bei Spielen: unangemessene Inhalte werden aus den Spielen entfernt.

Wir werden sehen wie ernst Activision Blizzard diese Maßnahmen nimmt und wie die Mitarbeiter darauf reagieren.

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