Auch World of Warships kollidiert mit Lootboxen

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Das beliebte Schlachtschiff-MMO World of Warships befindet sich derzeit in stürmischen Gewässern. Neben internen Streitigkeiten mit den Community Contributors, rückt auch das Lootbox-Thema immer weiter in den Mittelpunkt. Trotz Entschuldigungen und Stellungnamen seitens dem Publisher Wargaming, hängt der Haussegen nachhaltig schief.

Grundsätzlich ist World of Warships Free2Play. Geld verdient der Entwickler mit Abos, Skins und Premium-Schiffen. Während das Spiel lange Zeit Premium-Schiffe direkt gegen Geld bot – man also direkt ein Schiff für InGame Währung kaufen konnte – bekommt man inzwischen viele High-End Modelle nur noch mittels Lootbox. So kann es gut sein das man unzählige Boxen kaufen muss um das gewünschte Schiff zu erhalten. Der Spieler wird quasi animiert so lange Boxen zu kaufen bis das gewünschte Schiff enthalten ist. Durch die Verwendung einer InGame Währung, verliert man auch deutlich leichter den Überblick wieviel man bereits investiert hat.

Während die Community sich einig ist, das der Entwickler natürlich das recht hat mit seinem Produkt gewinn zu erwirtschaften, stößt diese aggressive Art der Monetarisierung dagegen auf wenig Gegenliebe bei den Spielern. Lootboxen sind ja inzwischen generell ein heißes Eisen, da ihnen immer Glücksspielmechaniken zugrundeliegen, nimmt auch der gesellschaftliche Druck entsprechend zu dieses lukrative Erwerbsmodell aus Spielen, die auch Kindern und Jugendlichen zugänglich sind, zu verbannen.

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