ESIC greift im CS:GO-Matchfixing Skandal hart durch

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Nach dem bekanntwerden des Matchfixing-Skandals in der nordamerikanischen CS:GO-Liga ESEA Premier vor knapp fünf Monaten, begann die ESIC (Esports Integrity Commission) zu ermitteln. Hauptbeweismittel war eine Sprachaufnahme in welcher die Beteiligten Spieler dabei zu hören waren wie sie ein Matchfixing planten.

Die Spieler sollen in der nordamerikanischen ESEA Premier Matchfixing und damit einhergehend Wettbetrug begangen haben. Nachdem die Spieler vorläufig suspendiert wurden, hat die ESIC nun eine Entscheidung getroffen.

  • Kevin “4pack” Przypasniak erhielt einen Bann in Höhe von fünf Jahren (beginnend mit dem 2. April 2021)
  • Sebastian “retchy” Tropiano erhielt ebenfalls einen Bann in Höhe von fünf Jahren (beginnend mit dem 2. April 2021)
  • Carson “nosraC” O’Reilly erhielt einen 111-tägigen Bann, welcher bereits abgeleistet wurde

Dabei fiel die Strafe für Carson O’Reilly deswegen so viel geringer aus, da ihm nur eine geringe Mitschuld angelastet wurde. So soll er in der Audioaufnahme auch nur mit einem Satz zu hören sein, während die anderen beiden Spieler aktiv die Planung betrieben haben.

Die Sperre gilt für alle ESIC-unterstützten CS:GO-Events. Das bedeutet das die Spieler, unter anderem, nicht mehr an Events der ESL, DreamHack, WePlay, BLAST oder LVP teilnehmen können. Dabei bittet die ESIC auch alle anderen Turnierveranstalter die Sperren zu respektieren. Letztendlich bedeutet das für 4pack und retchy quasi das Karriere-Aus im professionellen eSports Bereich. Davon ganz abgesehen drohen den Spielern auch noch strafrechtliche Konsequenzen.

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